P 28: Interferenzen und Farben überall : Flügel, Glimmerblatt, Keil und Newton

2.10 Interferenzen und Farben überall 2.10.l Auch Viecher können bunt sein In der Natur treffen wir oft auf Interferenzfarben, nicht nur an dünnen Schichten sondern oft auch durch Mehrfachreflexionen an stufenförmig ausgeprägten Oberflächen. Schmetterlingsflügel: Grundfarben entstehen durch Pigmente, aber durch komplizierte Schichtstrukturen bilden sich für bestimmte Wellenlängen leuchtende Farben durch Interferenzen. Solche irisierenden Farben treten auch bei Muscheln aus Perlmutt, bei Fischen und Pfauen auf. Physik Uni Ulm wikipedia commons Perlmutt, wikipedia commons Während sich Kenntnisse über Interferenzen an dünnen Schichten auf die Fortpflanzungschancen von Physikern eher negativ auswirken, ist das im Tierreich anders..... 2.10.2 Das Glimmerblatt Ein typisches beispiel für Interferenzmuster an dünnen Schichten. Eine Natriumdampflampe (sendet Licht nur einer Wellenlänge aus, besser zwei dicht benachbarte Wellenlängen) bel...